Du warst nie allein.
Es gibt eine Leere, die sich nicht erklären lässt. Kein Therapeut hat sie bisher erreicht. Kein Partner konnte sie füllen. Sie war da, bevor du denken konntest. Vielleicht sogar bevor du atmen konntest. Dieses Seminar gibt dir einen Namen dafür – und einen Weg hindurch.
Manche Wunden liegen vor der Erinnerung.
Du funktionierst. Du lächelst. Du bist für andere da. Und dann, in den stillen Momenten, spürst du es wieder: dieses Loch. Nicht im Kopf – tiefer. Im Körper. In den Zellen. Eine Leere, für die niemand eine Erklärung hat.
Vielleicht hast du Therapien gemacht. Vielleicht hast du viel gelesen. Aber das Gefühl, nicht ganz hier zu sein, nicht ganz vollständig – das ist geblieben.
- Du sehnst dich nach Nähe – und ziehst dich genau dann zurück, wenn sie möglich wird
- Du hast das Gefühl, nie ganz vollständig zu sein. Als würde ein Teil von dir fehlen, den du nicht benennen kannst
- Du trägst eine Schuld, die nicht zu deiner Biografie passt. Eine Schuld, die älter ist als deine Erinnerung
- Du reagierst auf Verlust unverhältnismäßig heftig – oder gar nicht. Dazwischen gibt es wenig
- Du suchst in Beziehungen etwas, das kein Mensch dir geben kann. Und du weißt nicht, was es ist
- Du hast eine seltsame Beziehung zum Thema „Platz einnehmen". Du machst dich klein. Oder du kompensierst
Was, wenn der Ursprung vor deiner Geburt liegt?
Bis zu 30 Prozent aller Schwangerschaften beginnen als Mehrlingsschwangerschaft. In vielen Fällen verschwindet einer der Embryonen im ersten Trimester – oft bevor die Mutter es bemerkt. Die Medizin nennt es Vanishing Twin Syndrom.
Der überlebende Embryo verliert seine erste Verbindung. Nicht als Gedanke. Nicht als bewusste Erinnerung. Sondern als zelluläre Erfahrung, die sich in jede Faser einschreibt. Wo eben noch Wärme war, Berührung, Bewegung – da ist plötzlich: Stille.
Nicht jede Leere bedeutet verlorener Zwilling. Nicht jedes Symptom weist in diese Richtung. Aber für manche Menschen erklärt dieses Modell etwas, das bisher unverständlich blieb.
Dieses Seminar ist für dich, wenn
Du selbst betroffen bist
Wenn du dich in den beschriebenen Mustern wiedererkennst und verstehen willst, was da in dir arbeitet. Es braucht keine Vorkenntnisse – nur die Bereitschaft, ehrlich hinzuschauen.
Du beruflich mit Menschen arbeitest
Wenn du therapeutisch, beratend oder begleitend tätig bist und dein Verständnis für pränatale Traumadynamiken vertiefen willst. Für Therapeuten, Berater, Heilpraktiker und Pädagogen.
Was du aus diesem Seminar mitnimmst
Kein Versprechen auf schnelle Heilung. Aber ein klarer Rahmen, der ordnet, entlastet und erste Schritte ermöglicht.
Verstehen, was da ist. Du lernst die Dynamik des verlorenen Zwillings kennen – wissenschaftlich eingebettet, nicht esoterisch aufgeladen.
Muster erkennen. Verlustangst, Bindungsambivalenz, Überlebensschuld – du siehst, welche deiner Reaktionen möglicherweise einen pränatalen Ursprung haben.
Körperspuren lesen. Chronische Verspannungen, Gefühllosigkeit, Dissoziation – dein Körper hat mehr gespeichert, als dein Bewusstsein weiß.
Systemisch arbeiten. Aufstellungen mit Bodenankern machen sichtbar, was bisher im Verborgenen wirkte.
Integrieren statt verdrängen. Der verlorene Zwilling wird nicht vergessen – er bekommt einen Platz. Und du bekommst deinen.
Werkzeuge für danach. 5 geführte Meditationen, 4 Skripten und eine Anleitung für dein eigenes 6-Wochen-Programm.
Was wir gemeinsam durcharbeiten
Jedes Modul baut auf dem vorherigen auf. Du liest nicht nur – du spürst, reflektierst und arbeitest praktisch.
Verstehen
Pränatale Psychologie. Das Vanishing-Twin-Syndrom. Zeichen und Symptome. Überlebensmechanismen. Was die Forschung sagt – und was sie nicht sagt.Spüren
Körpergedächtnis. Chronische Verspannungen als stumme Zeugen. Auswirkungen auf Urvertrauen und Bindung. Fünf Körperübungen zur Stabilisierung.Aufstellen
Systemische Aufstellungen mit Bodenankern. Verlustdynamiken sichtbar machen. Schritt-für-Schritt-Anleitung. Integration der Aufstellungserfahrung.Integrieren
Erkennen und Verabschieden. Isolation überwinden. Bindungsfähigkeit stärken. Neues Selbstverständnis entwickeln. Suchtmuster transformieren. Lebensfreude fördern.Klar strukturiert. Kein Rätselraten.
Zwei Abende. Vier Module. Alles, was du brauchst, um danach selbstständig weiterzuarbeiten.
Format: Online via Zoom oder Präsenz in Graz (Bergmanngasse 46)
Termine: Jeweils 18:00 bis 20:30 Uhr
Teil 1: Mittwoch, 29. April 2026
Teil 2: Montag, 1. Juni 2026
Inklusive: 4 Skripten, 5 geführte Meditationen, 6-Wochen-Anleitung, Webinar-Aufzeichnungen, WhatsApp-Gruppe, Teilnahmebestätigung
Was andere nach dem Seminar sagen
Nach Jahren des Gefühls der Unvollständigkeit und zahlreichen Therapiesitzungen, die zu keiner wirklichen Veränderung führten, entdeckte ich durch dieses Seminar das Konzept des verlorenen Zwillings. Die systemischen Aufstellungen haben eine neue Welt für mich eröffnet und mir geholfen, eine langjährige innere Leere zu füllen.– Seminarteilnehmerin
Ernestina Mazza
Pädagogin, Lebens- und Sozialberaterin, Supervisorin und Psychotherapeutin in Ausbildung unter Lehrsupervision (Verhaltenstherapie). Wba-zertifizierte Erwachsenenbildnerin. Über 20 Jahre Praxiserfahrung.
Ernestina verbindet psychologische, neuropsychologische und körperbezogene Perspektiven. Sie arbeitet klar, direkt und zugewandt – ohne Weichzeichner. Was sie sagt, ist fundiert. Was sie nicht sicher weiß, sagt sie auch.
Gründerin der akademie bios® und der BrainHeart Akademie · Autorin von 18 Fachbüchern · Seminarleiterin, Coach
Vielleicht fragst du dich
Wichtig zu wissen
Dieses Seminar bietet einen strukturierten Zugang zu einem sensiblen Thema. Es lädt zur persönlichen Reflexion und inneren Klärung ein. Es ersetzt keine akute Psychotherapie und keine medizinische oder psychiatrische Behandlung. Die Inhalte dienen der Weiterbildung und sind nicht als Diagnose- oder Behandlungsanweisung zu verstehen.
Bereit, hinzuschauen?
Heilung des verlorenen Zwillings
- Referentin: Dott.ssa Mag. Ernestina Mazza
- Format: Online via Zoom oder Präsenz in Graz
- Umfang: 2 Live-Abende + 4 Skripten + 5 Meditationen + Aufzeichnungen
- Teil 1: Mittwoch, 29. April 2026, 18:00–20:30
- Teil 2: Montag, 1. Juni 2026, 18:00–20:30